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TV Reichenbach besetzt offene Trainerpositionen

Die neuesten Lockerungen der Corona-Maßnahmen lassen Hoffnung aufkeimen, dass es wieder aktiv losgehen kann mit dem Handball. Seit Anfang Juni sind erste Trainingsformen wieder erlaubt, allerdings wird sich zeigen wie sich die Entwicklung auf den Kontaktsport Handball weiter auswirkt.

 

Rechtzeitig zum so möglichen Trainingsauftakt konnte der TVR die offenen Trainerposten besetzen: Für die Württembergliga-Frauen erschwerte nicht zuletzt die eingeschränkten Gesprächsmöglichkeiten der letzten Wochen die Suche. Dennoch sind wir froh, dass Hans Haug und Moritz Greth als sportliche Leiter in die Verantwortung gehen und gemeinsam das Traineramt für die schwere kommende Saison übernehmen. „Beide kennen den Verein gut und es fällt Ihnen sicher leichter die aktuelle Lage zu meistern, als einem externen Trainer, der sich zunächst im Verein zurechtfinden muss“, so Marcus Masching. „Natürlich macht uns eine interne Lösung auch wirtschaftlich flexibler, keiner kann bisher abschätzen wann und wie die neue Saison startet.“ Beide Reichenbacher Urgewächse sind mit Trainerlizenzen ausgestattet und haben sowieso schon die Kader-und Saisonplanung vorangetrieben.

 

Auch im männlichen Bereich kommt es beim Bezirksklasse-Team zu einem Wechseln auf der Trainerbank. Nach vielen Jahren Trainertätigkeit im TVR wird Werner Fischer das Amt als Trainer der Männer II an Jochen Masching übergeben. „Wir bedanken uns herzlich bei Werner für die jahrelange gute Arbeit die er im Verein geleistet hat“, so Abteilungsleiter Marcus Masching.

Keine Frage - für uns ein Glückgriff!“, freuen sich der sportliche Leiter bei den Männern Daniel Mayr und Bruder Marcus Masching. „Jochen gehört einfach hier her.“ Nach einem Jahr Pause juckt es den früheren Co-Trainer der Reichenbacher Männer und Trainer der SG Hegensberg-Liebersbronn wieder unter den Fingern, aber es ist ihm wichtig die Aufgabe mit der familiären Situation in Einklang zu bringen.

Nach dem Aufstieg der Männer I in die Verbandsliga kommt auf ihn die Herausforderung zu, weitere junge Talente nach und nach an die Erste Mannschaft heranzuführen. Dabei verspricht sich Daniel Mayr nicht nur eine fundierte taktische Ausbildung, sondern erwartet auch, dass viele junge Spieler vom Spielwitz des neuen Trainers profitieren.

 

Zunächst steigen alle aktiven Mannschaften in nächster Zeit wieder ins Training ein. Im Umfeld bleibt man gespannt wie sich die weiteren Schritte und Entscheidungen auswirken.