Der TV Reichenbach musste sich am vergangenen Sonntag zwar mit 18:24 gegen den TSV Köngen geschlagen geben, doch das Ergebnis spiegelt nicht die enorme kämpferische Leistung wieder, die die
Mannschaft vor allem in der Defensive ablieferte.
Dass wir zur Halbzeit nur mit 9:11 hinten lagen, war fast schon ein kleines Wunder – denn der Schiedsrichter verfolgte eine strenge Linie und schickten uns allein in den ersten 30 Minuten viermal
für zwei Minuten vom Feld. Insgesamt spielten wir über 12 Minuten in Unterzahl, was natürlich enorm an den Kräften zehrte. Doch egal wer auf der Platte stand, jede Spielerin hat alles gegeben.
Wir setzten ein echtes Statement und zeigten, was für eine Stabilität in dieser Defensive steckt.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie lange offen. Wir haben alles versucht, um den Anschluss zu halten und Köngen unter Druck zu setzen. Doch die vielen Unterzahl-Phasen der ersten Hälfte
machten sich schließlich bemerkbar. In der entscheidenden Phase der zweiten Halbzeit fehlte uns kurzzeitig die nötige Power, um im Angriff die entscheidenden Akzente zu setzen und hinten die
letzten Lücken zuzulaufen. Köngen nutzte diese kurze Schwächephase aus, um den Vorsprung entscheidend auszubauen.
Der Endstand von 18:24 ist bitter, aber wir nehmen viel Positives mit. Vor allem unsere extrem stabile Abwehrleistung hat gezeigt, was wir leisten können, wenn wir kompakt stehen. Jetzt
konzentrieren wir uns voll auf das nächste Training, arbeiten an der Chancenverwertung und greifen am Samstag gegen die HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf wieder voll an!
Es spielten: Sekelabonke Weiland (8), Gülsüm Gözcü (3), Larissa Robinson (3), Carolin Schyma (3), Vanessa Kuhn (1), Lena Baur, Jennifer Farrell, Laura Horeth, Luzie Rädler, Ina Schmidt, Lucy
Schmidt, Sabrina Weiß, Sarah Wild, Sandra Zimmermann
